Leichtathletikgemeinschaft Bremen-Nord e. V.

Wieder einmal waren es die Senioren-Werferinnen, die bei den Norddeutschen Meisterschaften der Leichtathleten in Celle für die LG Bremen-Nord Siege erringen konnten. Dabei verteidigten Inga Reschke und Anke Walter ihre Vorjahrestitel.

Inga Reschke, immer noch durch Kniebeschwerden in ihrem Training und ihren Wettkämpfen gehandikapt, ließ sich in Celle auch nicht von Unstimmigkeiten mit der Gerätekontrolle aus dem Konzept bringen und warf den Ein-Kilo-Diskus sechsmal über die 40-Meter-Marke. In ihrer Altersklasse W35 lag sie schließlich mit ihrem besten Wurf von 42,23 Metern deutlich vor Michaela Will vom TuS Huchting, die 37,08 Meter weit warf. Ebenso klar fiel der Titelgewinn von Anke Walter in der W55 im Hammerwurf aus. Mit 32,73 Metern schleuderte die Nordbremerin das drei Kilogramm schwere Wurfgerät fast fünfeinhalb Meter weiter als die Vizemeisterin Anke Wichmann von der LG Wesermünde (27,25 Meter). Ebenfalls Norddeutsche Meisterin wurde in der W70 Gabriele Rost-Brasholz, die über 800 Meter 3:32,39 Minuten benötigte. Im weiteren Wettkampfgeschehen zog sie sich jedoch einen Muskelfaserriss in der Wade zu und stieg über 200 Meter aus. Die geplanten 100, 400 und 1.500 Meter am zweiten Wettkampftag konnte Gabriele Rost-Brasholz dann gar nicht mehr absolvieren.

 

Fast exakt ihre bisherige Bestzeit traf dagegen LGN-Neuzugang Klara Zidlicky über 1.500 Meter der W35. In 5:18,33 Minuten debütierte sie in ihrem ersten Meisterschaftsrennen überhaupt und holte den dritten Rang nach Bremen-Nord. "Ich war vor dem Start sehr nervös", gab Klara Zidlicky nach dem Rennen zu. "Zum Schluss war ich nach hinten raus dann vielleicht auch noch nicht mutig genug", stellte sie außerdem fest.

 

Etwas Pech hatte M45-Springer Marc Gogol bei seinen insgesamt drei Starts. Zum Auftakt unterlag er in einem spannenden Duell im Dreisprung Arndt Brümmerhoff vom MTV Soltau um knappe fünf Zentimeter. Die 10,87 Meter von Marc Gogol lagen jedoch nur einen Zentimeter unter seiner im Vorjahr gebrachten Leistung. Im Hochsprung gelang Olaf Strangmann vom MTV Bücken ganz am Ende noch ein geglückter Versuch über 1,70 Meter, so dass der lange Zeit führende LGN-Athlet auch hier noch mit überquerten 1,67 Metern auf Rang zwei zurück verwiesen wurde. Schließlich gab es im Weitsprung für Marc Gogol vier ungültige Versuche zu notieren, seine 4,89 Meter langten letztendlich in einem engen Feld nur zu Platz fünf.

 

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